Gut gebeetet

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So sieht das fertige Beet für die Blumenwiesenbepflanzung aus. Der Regen kommt mir jetzt gerade recht, damit ich nicht dauernd gießen muss. Ich bin übrigens zu dem Schluss gekommen, dass die meisten der Wurzeln unter dem Rasen doch zu einem Baum gehören. Es macht auch Sinn, dass sie so dicht unter der Oberfläche liegen, wenn man bedenkt, dass der Rasen vermutlich der Fleck im Garten war, der ständig bewässert wurde. Ein gutes Beispiel dafür, was man nicht tun sollte, wenn man nicht will, dass die Baumwurzeln oben herausschauen. Ich hoffe, der Baum verkraftet es, dass ich ihm ein paar Wurzeln entfernt habe.

Bäumchen streck dich!

Es hat eine Weile gedauert, aber nun ist er endlich da! Begonnen hat die Suche nach einem neuen Baum mit der langwierigen Auswahl der Sorte. Dann mit dem Abklappern örtlicher Baumschulen und schließlich mit der Erkenntnis, dass mir wohl nichts anderes übrig bleibt, als den Baum online zu bestellen. Und heute morgen kam sie an, die Weidenblättrige Birne.

 

Eigentlich eine hängende Form, aber die Krone war so nach oben gebunden, dass man das nicht sah. Der Baum war mit Plastikfolie umwickelt und sah beinahe aus wie gekreuzigt.

 

 

Das Auswickeln war nicht ganz einfach und das Bäumchen sieht ein klein wenig mitgenommen aus. Die Krone ist ziemlich licht, ich hoffe, das ändert sich bald. Jetzt muss nur noch das Loch gegraben werden ..

Vom richtigen Ausheben eines Grabes

Wer kennt das nicht? Man ist in der misslichen Lage, eine Leiche am Hals zu haben, und weiß nicht recht, wohin damit. Zumindest KrimiautorInnen stehen öfter mal vor dem Problem. Manch einer kommt auf die Idee, sie im Garten zu vergraben.

Nach Beginn meines derzeitigen Studienprojektes kann ich sagen, dass es keine gute Idee ist, das unter dem Rasen zu tun. Zunächst einmal bekam ich den Spaten ca. 2 cm tief in den Boden. Also musste die Hacke ran. Das ist wahnsinnig anstrengend und auch nicht wirklich effektiv, was die Tiefe angeht. Wenn der Rasen schon länger existiert, ist der Boden darunter extrem verdichtet. Ein tiefes Loch auszuheben würde Tage dauern (jedenfalls bei mir). Das Grab in einem Blumenbeet auszuschachten, wäre vermutlich die bessere Lösung. Meistens ist es ja auch so in den Krimis, dann kann man nämlich auch noch ganz bequem hübsche neue Blümchen drauf anpflanzen und alles ist gut.

In meinem Fall kommen verschlimmernd eine Menge Wurzeln dazu, die unter dem Rasen verlaufen, ja ein weit verzweigtes, üppiges Wurzelgeflecht. Wo ich mit der Hacke auch ansetze, lege ich Wurzeln frei. Nun fragt sich vielleicht die/der eine oder andere Leser/in, was ich denn nun wirklich auf diesem schönsten aller Rasen zu tun wünsche. Da soll eine Blumenwiese hin und ich fühle mich unter Druck, weil es schon so spät ist und ich endlich die Samen ausbringen will! Ich wollte also einfach nur die Grasnarbe abtragen, aber es ist wie bei alten Häusern: Kaum macht man wo ein Loch, stößt man auf neue, unerwartete Probleme, die man zuerst lösen muss, um sich wieder dem eigentlichen zu widmen. Ich habe ja diese Pflanze im Verdacht:

Die kam an verschiedenen Stellen aus dem Rasen, und nicht nur dort. Vermutlich wird es eine Aufgabe für das ganze angebrochene Jahrzehnt, um alle von diesen Wurzeln, Trieben und Ausläufern aus dem Garten zu bekommen. So dick, wie die Wurzeln sind, muss das Zeug schon jahrelang dort sein Unwesen treiben. Im angrenzenden Beet habe ich ein paar von den Dingern mit richtigen Stämmchen ausgegraben. Ich kenne das nicht und nun muss ich erst mal rausfinden, worum es sich dabei handelt. Ach ja, es hat doch jeder Garten (und jedes Haus) ein paar Leichen im Keller, von denen man beim Kauf nichts ahnt …

Schneekugeln und Raupenreste

Zwei kleine Themen, die in einem Artikel zusammenfinden: Rosen und Raupen.

Zuerst die Rosen. Gestern hatte ich es schon angedeutet, dass die schöne Strauchrose mit den weißen Blüten namens “Boule de Neige” keinen großen Überlebenswillen zu haben scheint. Sie wächst jeweils gut an, doch beim ersten Versuch (im vorigen Garten) ist sie still und leise eingegangen und mir fiel nur irgendwann auf, dass sie sich nicht in den üppigen Blütenreigen einreihen wollte. Sah nach und fand nur noch kleine vertrocknete Triebstummel am Boden. Nun wollte ich sie im neuen Garten heimisch machen und siehe da, dasselbe Spiel. Im Spätherbst gepflanzt, trieb im Frühjahr aus, dann trocknete alles ab. Kam ein neuer kleiner Trieb, wieder verwelkt. So langsam komme ich zu dem Schluss, dass die “Boule de Neige” nicht wirklich empfehlenswert ist. Die anderen Rosen im selben Beet (Rosa Multiflora) treiben übrigens wie verrückt aus.

Nun zu den Raupen. Hatten Sie jemals Blumen im Haus (in Vase oder Topf, vorzugsweise aus dem eigenen Garten) und es sah nach kurzer Zeit so aus?

(Man beachte die schwarzen (leider unscharfen) Punkte auf der Tischplatte!) Dann ist mindestens eine Raupe an den Blumen, gerne in Grasgrün und deshalb schwer zu finden. Die Tierchen sind zudem nachtaktiv und ruhen tagsüber reglos gut getarnt. Raupen haben die Angewohnheit, ihren Kot weit wegzuschleudern. Keine schöne Sache, wenn man es so bedenkt, aber wenigstens rein pflanzlich.

Offene Gartenpforten

Bald geht es wieder los mit den offenen Gartenpforten überall. Das sind Initiativen, bei denen Privatleute ihre Gärten für interessierte Besucher öffnen. Gute Erfahrungen habe ich in den letzten zwei Jahren mit den “Offenen Gärten Pfalz und Elsass” gemacht und schon einige Gärten in der näheren Umgebung besucht. Am 3. Juni 2012 ist es wieder soweit, aber es gibt auch noch andere Termine, die man auf der Webseite nachlesen kann.

In Baden-Württemberg gibt es den “Tag der offenen Gartentür” am 24. Juni 2012, in Hessen und Rheinhessen findet die “Offene Gartenpforte” am 12. und 13. Juni 2012 statt. Hier im Dreiländereck kommt man eventuell ins Rotieren, wenn man in allen drei Ländern dabei sein will, aber man kann sich ja bequem aussuchen, welche Gärten am günstigsten liegen und in akzeptabler Zeit zu erreichen sind. Hier die weiterführenden Links mit allen Informationen zu Datum, Zeit und teilnehmenden Gärten:

Offene Gärten Pfalz und Elsass

Tag der offenen Gartentür Baden-Württemberg

Offene Gartenpforte Hessen und Rheinhessen

Rosenplünderung

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An unserem alten Haus blühen im Vordergarten schon seit einiger Zeit meine wunderschönen Strauchrosen. Es ist ein Jammer, dass ich so weit weg von ihnen bin, aber wenigstens können sie Passanten erfreuen. Wenn jetzt noch bald der Lavendel dazukommt … Aber ich schweife ab. Am Sonntag war ich dort und habe fleißig abgeschnitten, um ein wenig von der Pracht mit ins neue Haus zu nehmen. Drei Vasen gefüllt und das ganze Erdgeschoss mit Rosenduft eingenebelt.

Öfterblühende Strauchrosen in Rosa und Weiß, die in meinem (alten)  Garten zu finden sind:

Ballerina (eine Wucht!)

Cottage Rose

Himmelsauge

Glamis Castle

Boule de Neige (leider verschwunden und auch im neuen Garten sind die zarten neuen Triebe alle verdorrt)

Louise Odier

Penelope (die musste sein, wegen Penelope Plank!)

Veilchenblau (zugegeben, sie ist blau)

The Fairy